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Schwarzer Tee ist nicht
nur Genussmittel. Er wirkt blutdrucksenkend, nervenberuhigend
und konzentrationsfördernd. Zu viel davon schadet
allerdings dem Magen.
Bei schwarzem Tee denkt man sofort an England oder Ostfriesland.
Angebaut wird er aber in Indien, Sri Lanka oder China.
Die Blätter des Teestrauchs werden dort gepflückt
und weiterverarbeitet. Werden sie gequetscht und oxidieren
ihre so sich vermischenden Inhaltsstoffe danach an der
Luft in feuchter Umgebung, ist ihr Schicksal als Schwarztee
besiegelt. Bleibt ihnen diese Prozedur erspart, werden
sie als grüner Tee so manchen gesundheitsbewussten
Gaumen spülen.
Echte Teekenner können die Geschmacksunterschiede
der Sorten ausmachen. Assam wird dabei als kräftig
und würzig, Darjeeling als eher lieblich und Ceylontee
als herb fruchtig beschrieben. Ostfriesentee und English
Breakfeast sind Mischungen aus diesen Grundsorten und
es gibt neben dem Earl Grey zahlreiche mit Aromen angereicherte
Varianten.
Geerntet wird das ganze Jahr. Der Tee soll aber ein besonders
gutes Aroma entfalten, wenn er von Februar bis April oder
Juni bis Juli gepflückt wird. Ersterer fällt
dann unter die Kategorie First Flush und hat ein mildes
Aroma. Den im Sommer gepflückten Tee bezeichnet man
als Second Flush und zeichnet sich durch ein kräftigeres
Aroma aus.
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Inhaltsstoffe und Wirkung
Die Inhaltsstoffe des schwarzen Tees sind kleine Wundertüten.
Bekannt ist das Koffein, das bei kurzer Ziehdauer eine
anregende Wirkung hat. Schwarztee enthält aber auch
Theobromin und Theophyllin, Substanzen, die Husten lösend,
Gefäß oder Bronchien erweiternd wirken und
wovon letztere beispielsweise gegen Asthma eingesetzt
wird. Dabei ist es aber wichtig anzumerken, dass schwarzer
Tee keine Medikamente ersetzen kann, die ganz anders zusammengesetzt
und dosiert sind. Des Weiteren hat man in den Teeblättern
einige Mineralien und Spurenelemente gefunden, wie Kalium,
Kalzium und Magnesium. Sogar Vitamin B1 und B2, wichtig
für Nerven und Stoffwechsel, tummeln sich im dunklen
Gebräu.
Lässt man schwarzen Tee mehr als zehn Minuten ziehen,
ist er kaum noch genießbar. Das liegt daran, dass
sich nun auch die Gerbstoffe ins Wasser herauslösen
und dem Tee einen bitteren Geschmack verleihen. Doch auch
sie können einen positiven Effekt haben. Sie wirken
leicht antibakteriell und schmerzlindernd. Außerdem
bewirken sie auf Schleimhäuten, dass sich durch Zusammenziehen
der oberen Schichten eine Art Schutzhülle bildet.
Diese Eigenschaften führen dazu, dass schwarzer Tee
ein wirksames Mittel bei Durchfallerkrankungen oder bei
Entzündungen im Mund- und Rachenraum ist. Allerdings
sind die Gerbstoffe auf Dauer nicht gut für Magen
und Leber. Daher sollte man die Anwendung zeitlich begrenzen.
Schwarzer Tee kann aber noch mehr: Steigt der Blutdruck
kurzfristig nach dem Genuss an, ist die langfristige Wirkung
stressabbauend und blutdrucksenkend, da das Stresshormon
Kortisol vermidnert wird. So steigt auch gleichzeitig
die Konzentrationsfähigkeit. Außerdem stärken
beinhaltete Aminosäuren das Immunsystem. Und wer
regelmäßig mit Schwarztee den Mund spült,
bekämpft säurebildende Bakterien und vermindert
somit das Kariesrisiko. Zusätzlich wird der Zahnschmelz
gehärtet, da im schwarzen Tee auch noch Fluor enthalten
ist. Immer wieder hört man, dass er sogar Krebs vorbeugen
soll. Dies ist aber nicht hinreichend untersucht und gilt
wohl auch nicht für alle Krebsarten gleichermaßen,
so dass hierüber keine zuverlässigen Aussagen
Vollständigen Artikel auf Suite101.de lesen: Schwarzer
Tee und seine Wirkung: Assam, Darjeeling und Ceylontee
schmecken gut und sind gesund | Suite101.de http://martina-liel.suite101.de/schwarzer-tee-und-seine-wirkung-a63122#ixzz1lnl6FWb0
Blutarmut
man kann aber auch mit gesunden Hausmitteln
dagegen angehen.
1.Sie sollten zu den Mahlzeiten immer ein Glas Orangensaft
oder ein Glas Apfelsaft trinken. Das Vitamin C in der
Orange sowie die Apfelsäure im Apfelsaft helfen,
das Eisen in der Nahrung besser und schneller vom Körper
aufgenommen werden kann.
2.Essen Sie zweimal in der Woche Maronen. Maronen enthalten
hochwertiges Eiweiß. Sie haben weniger Fett als
Nüsse. Und sie sind reich an den Mineralstoffen und
Spurenelementen Kalium, Calcium, Phosphor, Schwefel, Eisen,
Magnesium, Kupfer, Mangan. Maronen enthalten aber auch
die Vitamine E, C, sämtliche B-Vitamine und das Provitamin
A Betacarotin.
3.Nehmen Sie das Schüßler Salz Nr.17: Manganum
sulfuricum. Es wird bei Blutarmut (es fördert die
Aufnahme von Eisen), Osteoporose und Arthrose angewendet.
4.Bewegen Sie sich so viel wie möglich im Freien,
vermeiden Sie aber Sonnenbäder.
5.Essen Sie morgens ein bis zwei rote oder gelbe Rüben.
Die müssen Sie sehr gut kauen.
6.Trinken Sie täglich ca. einen Viertelliter Rote-Bete-Saft.
7.Essen Sie öfter mal eine Blutwurst. Die enthält
viel Eisen und Lecithin.
8.Trinken Sie täglich ca. einen Drittelliter warme
Milch mit Honig gesüßt.
9.Mischen Sie einen Viertelliter Rotwein mit einem Esslöffel
Traubenzucker und einem Eigelb. Anwärmen und abends
trinken. Etwa einen Monat lang.
10.Wassertreten, Fuß-, Arm- und Halsbäder nach
Pfarrer Kneipp. Morgens kühl duschen.
11.Bauen Sie in Ihren Wochenspeiseplan ein: Rettich, Vollkornroggenbrot,
Mohrrüben, Spinat, Mangold und Erdbeeren.
12.Essen Sie hin und wieder kurz gebratene Leber mit Zwiebeln.
13.Essen Sie dreimal in der Woche rotes Muskelfleisch.
14.Benutzen Sie Zitronensaft zum Würzen und geben
Sie Apfelscheiben als Beilage zum Essen: Das beugt der
Blutarmut vor.
15.Einen Esslöffel Johannisbeeren und Hagebutten
mit einer Tasse Wasser kurz aufkochen und ziehen lassen.
Dann mit Honig gesüsst tagsüber trinken.
16.Brennessel und Wermut im Verhältnis 3:1 mischen,
etwas Tausendguldenkraut, Wachholderbeeren und Pfefferminze
hinzu geben. Dreimal täglich einen Esslöffel
mit einer Tasse heißen Wasser übergießen,
ziehen lassen, abseihen und trinken.
17.Ein altes Rezept von der Küste: 500 g Rote Beete
schälen und in einem Kochtopf in Salzwasser und mit
einer kräftigen Priese Kümmel gar kochen. Eine
Zwiebel und einen Apfel schälen und würfeln
sowie sowie zwei Filets vom Salzhering in ca 1cm große
Stücke schneiden und zusammen mit der nach dem Kochen
ebenfalls in 1cm große Würfel geschnittenen
Rote Beete vermengen. Nun in einem Kochtopf 200 ml Apfelessig
erhitzen , etwas Lorbeer und Piment dazugeben und in diesem
Sud zwei bis 3 EL Zucker auflösen - je nach Geschmack.
Den Sud dann über die Rote Beete, den Apfel und die
Zwiebel geben und alles zusammen über Nacht gut durchziehen
lassen. Den Salat am anderen Tag essen.
18.Hülsenfrüchte sind gut bei Blutarmut.
19.Dreimal täglich einen Esslöffel Brennesselsaft
mit Wasser nach dem Essen einnehmen.
20.Lösen Sie 100 g Eisenzucker in einem Liter Rotwein
auf und trinken Sie davon morgens und abends je ein Schnapsglas
voll.
21.Machen Sie eine 14tägige Kur mit Schwarzkümmelöl.
22.Essen Sie regelmäßig Weizenkeime, Sonnenblumenkerne
und getrocknete Früchte.
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Herzklappenfehler
Unter einem Herzklappenfehler versteht man eine Insuffizienz (Schlussunfähigkeit)
oder Verengung (Stenose) der Herzklappen. Herzklappenfehler können
angeboren oder erworben sein.
Während leichte Herzklappenfehler oft keine Symptome verursachen,
können schwerere Formen zu Atemnot und geschwollenen Beinen
bis zu Bewusstseinsstörungen oder zum plötzlichen Herztod
führen.
Die Therapie von Herzklappenfehlern richtet sich nach der Schwere
der Erkrankung. Während in einigen Fällen eine symptomatische
Behandlung der Beschwerden mit Medikamenten reicht, muss in anderen
Fällen die Herzklappe operativ rekonstruiert oder durch eine
neue Klappe ersetzt werden.
Wie kommt es zu einem Herzklappenfehler?
Aufgabe des Herzens ist, durch die wechselnde Kontraktion und
Erschlaffung von Vorhöfen und Kammern den Blutstrom in Bewegung
zu halten. Die Scheidewand (Septum) teilt das Herz in eine linke
und rechte Hälfte. Diese wiederum sind in einen Vorhof und
eine Kammer gegliedert. Als Ein- und Auslassventile dienen die
vier Klappen (Valvae cordis) des Herzens: Während sich im
linken Herzen die Aorten- und Mitralklappe befinden, sind im rechten
Herzen die Trikuspidalklappe und die Pulmonalklappe vorhanden.
Bei einem Herzklappenfehler sind die Herzklappen entweder verengt
(Herzklappenstenose) oder sie schließen nicht mehr richtig
(Herzklappeninsuffizienz). Seltener ist eine Kombination beider
Fälle möglich. Bei der Herzklappenstenose ist die Öffnungsfläche
der Klappe zu klein, sodass das Herz kräftiger arbeiten muss,
um das Blut in den Kreislauf zu pumpen. Die Folge kann eine Verdickung
des Herzmuskels sein. Bei der Herzklappeninsuffizienz hingegen
lassen sich die Segel der Klappe nicht mehr ganz schließen,
sodass ein Teil des Blutes, das in den Kreislauf gepumpt werden
soll, wieder zurück fließt. Mögliche Folgen können
eine Überdehnung und Vergrößerung des Herzens
sein. Herzklappenfehler betreffen in den meisten Fällen die
Aorten- oder Mitralklappe.
Herzklappenfehler sind entweder angeboren oder erworben. Angeborene
Herzklappenfehler werden meist bereits im Säuglings- oder
etwas später im Vorschulalter operiert. Erworbene Herzklappenfehler
können die Folge von Erkrankungen wie einer Herzinnenhautentzündung
(Endokarditis) sein, die durch rheumatisches Fieber oder eine
bakterielle Entzündung des Herzmuskels verursacht werden
kann. Daneben können ein Herzinfarkt oder Verkalkungen aufgrund
von falscher Ernährung und mangelnder Bewegung bzw. altersbedingt
für einen erworbenen Herzklappenfehler verantwortlich sein.
Sehr selten kommen Verletzungen des Brustkorbes als Ursache in
Frage.
Welche Beschwerden verursacht ein Herzklappenfehler?
Herzklappenfehler beeinträchtigen die Leistung des Herzens.
Im schlimmsten Fall kann das Herz den Körper nicht mehr ausreichend
mit sauerstoffreichem Blut versorgen.
Diese eingeschränkte Leistungsfähigkeit des Herzens
macht sich durch Symptome wie Kurzatmigkeit und Atemnot bei Anstrengung
bzw. bei schweren Schäden im Ruhezustand bemerkbar. Weitere
mögliche Beschwerden sind geschwollene Beine, die bis zur
Austrocknung der Haut und zur Entstehung von so genannten Stauungsekzemen
führen können. Daneben kann es zu einer Blutstauung
in den Organen kommen. Weiters können Ohnmachtsanfälle
oder Schwindel auftreten. In schweren Fällen können
Herzrhythmusstörungen einen plötzlichen Herztod verursachen.
Es ist jedoch auch möglich, dass ein Herzklappenfehler lange
Zeit ohne Symptome verläuft.
Wie diagnostiziert man einen Herzklappenfehler?
Treten Beschwerden wie Atemnot im Ruhezustand auf, sollte unbedingt
ein Arzt aufgesucht werden. Nach der Anamnese (Erhebung der Krankengeschichte)
führt er mehrere Untersuchungen zur Sicherung der Diagnose
durch: Mit einem Stethoskop lässt sich das Herz auf krankhafte
Herzgeräusche abhören. Mit einem Elektrokardiogramm
(EKG) kann der Arzt Herzrhythmusstörungen feststellen, während
eine Herzultraschalluntersuchung (Echokardiogramm) Aufschluss
über Art und Ausmaß des Herzklappenfehlers gibt. Eine
Röntgenaufnahme des Brustkorbes zeigt die Größe
des Herzens und eine mögliche Wasseransammlung in der Lunge.
Mit der Herzkatheteruntersuchung kann der Arzt die Herzleistung
beurteilen und Verengungen erkennen.
Wie wird ein Herzklappenfehler behandelt?
Die Symptome von leichten Herzklappenfehlern können mit
Medikamenten behandelt werden. So genannte Diuretika haben eine
entwässernde Wirkung, während ACE-Hemmer oder AT-I-Antagonisten
helfen, das Herz zu entlasten. Wird der Herzklappenfehler durch
eine andere Krankheit verursacht, ist es wichtig, diese zu behandeln.
Ist der Herzmuskel aufgrund des Herzklappenfehlers bereits geschädigt,
ist meist eine Operation notwendig. Während des Eingriffs
wird der Patient an eine Herz-Lungen-Maschine angeschlossen, um
das Blut weiterzupumpen. Als Ersatz kommen künstliche Klappen
aus Kunststoff bzw. Metall oder biologische Klappen wie zum Beispiel
vom Schwein oder aus dem Herzen eines Organspenders in Frage.
Bei leichten Herzklappenschäden kann der Chirurg alternativ
versuchen, mit einer rekonstruktiven (klappenerhaltenden) Operation
die defekte Herzklappe zu reparieren. Daneben besteht in einigen
Fällen die Möglichkeit, die Herzklappe mit speziellen
Instrumenten im Rahmen einer Herzkatheteruntersuchung zu weiten
(Valvuloplastie).
Welche Komplikationen können auftreten?
Mögliche Komplikationen bei der Operation können Blutungen
und Nachblutungen sein. Daneben sind Wundinfektionen, eine Herzbeutel-Entzündung
(Perikarditis) oder eine Infektion der Herzinnenhaut (Endokarditis)
möglich.
Wie kann man einem Herzklappenfehler vorbeugen?
Nicht angeborene Herzklappenfehler lassen sich durch eine gesunde
Lebensweise mit einer ausgewogenen, fettarmen Ernährung und
ausreichend Bewegung vorbeugen. Rauchen und Übergewicht sollten
vermieden werden.
Wie ist die Prognose eines Herzklappenfehlers?
Die Prognose hängt wesentlich davon ab, ob die Diagnose
frühzeitig gestellt wurde und der Herzmuskel noch nicht geschädigt
ist. Schwere Herzklappenfehler können unbehandelt zu einem
Herzversagen führen.
Während künstliche Herzklappen meist lebenslang halten,
müssen biologische Klappen nach zehn bis 15 Jahren ausgetauscht
werden. Daneben ist die Einnahme von gerinnungshemmenden Medikamenten
bei biologischen Klappen einige Monate nach der Operation und
bei künstlichen Klappen lebenslang notwendig. Um eine Herzklappenentzündung
zu vermeiden, ist vor Eingriffen wie Zahnbehandlungen in der Regel
die Einnahme von Antibiotika notwendig.
Autorin: MMag. Birgit Koxeder, 2010
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